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Natur und Landschaften im Herbst fotografieren

Nebel, Regen, Frost, Pilze, Blätter, Farben…

 

All das und mehr gehört zum Herbst!

Und heute gebe ich Dir ein paar Tipps, wie du im Herbst tolle Bilder hinbekommst und deinen kreativen Geist in den Schwung bringst!

Der Herbst ist vor allem für die Farb- und Wechselstimmung so begehrt. Die Natur verändert sich, passt sich den Gegebenheiten an. Die Pflanzen und Bäume bekommen nicht mehr so viel Wärme und Sonnenlicht ab und fangen an sich zu verfärben. Es dauert nicht lange, dann fallen die ersten Blätter von den Bäumen ab, bis nur kahle Äste übrig bleiben und der Boden mit einer Blätterdecke bedeckt wird. Auch das Wetter ist oft wechselhaft und nicht immer so angenehm. Mal scheint die Sonne, mal regnet es, stürmt es oder ist einfach nur grau oder neblig. Im Wald wachsen Pilze, der Boden ist bedeckt mit Kastanien und auf den Feldern ist die Erntezeit schon vorbei. Morgens setzt sich überall der Frost und im Laufe des Morgens verwandelt er sich in den Tau. Wir lieben es, die nassen Spinnennetze anzuschauen und zu fotografieren. Wir lieben auch diese Klarheit, diese Kühle und Wärme – diese allgegenwärtige und besondere Herbststimmung!

 

Pflanzen und Bäume

Vieles in der Natur fängt an die Farbe zu wechseln. Viele Blätter werden gelber, heller, rot, braun, andersfarbig oder mehrfarbig. Dann fallen sie ab von den Bäumen. Dies schafft eine typisch herbstliche Atmosphäre. Zusätzlich verfärben sich auch viele anderen Pflanzenarten. Du musst einfach mit offenen Augen in der Natur laufen. Dort ergeben sich die Motive schon von alleine. Ein Besuch im Wald lohnt sich definitiv, aber auch das Aufsuchen von Bechern, Seen, Weiden, Tälern, Berggipfeln oder sogar die Stadtnatur bringt vieles mit. Du kannst dich auf die Details konzentrieren, dazu empfiehlt sich ein Makroobjektiv. Oder du fotografierst Landschaftspanoramen, dazu nimmst du am Besten einen eher weitwinkligem Objektiv. Mit den Models in der herbstlichen Natur erzielst du eine ganz besondere Stimmung, achte dabei auch auf die Kleider und die Naturfarben – Harmonisch sollte es sein, allerdings kann noch vieles in der Bildbearbeitung nachträglich angepasst werden. Eine wenig befahrene Straße oder einen Pfad lässt sich wunderbar in Szene setzen. Du kannst auch kreativ sein und die Blätter durch die Luft fliegen lassen, oder als Bekleidung oder Versteck nutzen. Dazu empfehle ich, die Perspektive öfters zu wechseln, damit erhältst du ungewöhnliche Blicke. Mal von unten und mal von oben – experimentiere einfach mal. Einen weiteren Zauber bringt die Nässe mit sich, welche den Farben der Flora einen besonderen Glanz verleiht.

 

Nebel

In den kalten und feuchten Morgenstunden bildet sich der Nebel. Die weiße Suppe taucht oft täglich an den gleichen Stellen auf, damit ist es relativ planbar. Besonders gut in Szene zu setzten eignen sich die Landschaften, Täler, Seen, Wälder und Straßen kombiniert mit der allgemeiner herbstlicher Farbstimmung. Nebel verleiht den Bildern eine düstere Stimmung. Manchmal, wenn man auf einem Berg steht, ist man oft über dem Nebel und so bekommt man besondere Aussichten. Manchmal ragen Türme, hohe Bäume oder ganze Berge vom Nebel raus. Da sich der Nebel bewegt empfehle ich auch es mit Zeitraffer-Aufnahmen zu probieren. Am Besten fotografierst du mit leichter Unterbelichtung, da der Nebel an sich sehr hell ist. Dazu steuerst du die Einstellungen über den Live-View, so kannst du direkt sehen, wie Dein Bild zum Schluss aussehen wird. Nebel kombiniert mit der Sonne erzeugt eine besondere Stimmung. Gerade in der goldenen Stunde am Abend oder Morgens – Wunderschön! Nebel kann sich auch sehr schnell auflösen oder vorbeiziehen. Daher nicht lange nach Motiven suchen, sondern machen! Oder auf den nächsten Nebel-Tag hoffen.

 

Tau und Frost

Früh morgens ist es sehr kalt, oft friert es und so ist die grüne Landschaft mit weißem Frost bedeckt, was großartig aussieht. Es glänzt und veredelt die Landschaft. Wird es dann später am Tag, fängt der Frost an zu tauen. Es bilden sich Tröpfchen an den Gräsern und Pflanzen. Aber auch an allen anderen möglichen Motiven. Die Spinnennetze eignen sich perfekt zum Abfotografieren. Dafür empfehle ich dir mit dem Gegenlicht zu arbeiten.

 

Pilze

Im Wald oder auch auf den Wiesen wachsen die unterschiedlichsten Pilzarten. Kleine, große, dicke, dünne, braune, rote, gelbe… Es lohnt sich auf die Augenhöhe mit den Pilzen zu gehen. Die schönsten Bilder bekommt man mit der Makrolinse, aber es funktioniert auch gut mit anderen Objektiven, wenn man nah genug kommt. Im Wald herrscht oft eine gewisse Dunkelheit, daher solltest du darauf achten, das ISO höher zu drehen, wenn du nicht offenblendig fotografieren möchtest, aber auch dann reicht es oft nicht aus. Bei einem zu hohem ISO entsteht allerdings rauschen, das ist Unvorteilhaft. Du kannst es auch mit Blitzen probieren, oder nimm mal eine Taschenlampe oder andere Lichtquelle mit.

 

Weitere Motive

Zu weiteren tollen Motiven gehören die Kastanien diese kann man schön in Szene setzen. Blätter, die man gegen das Licht hält, zeigen so ihre Äderchen. Die Äste ohne Blätter bieten auch eine ungewöhnlichen Anblick. Viele Vögel verlassen Deutschland und ziehen in den Süden. Es gibt einfach vieles, wie gesagt, du musst nur mit offenen Augen durch die Natur laufen.

 

Schutz vor Nässe und Frost

Man sollte nicht nur sich selbst schützen, was an sich auch viel bring, dann kann man sich nämlich länger draußen aufhalten, sondern vor allem sollte das Equipment geschützt werden. Die einfachsten Mitteln sind hier, eine warme Kleidung für dich, Regenschutz für die Kamera, Regenschutz für den Rucksack und ein Regenschirm für alles drum herum. Du solltest darauf achten, dass du Dich nicht zu lange im Frost aufhältst, das tut der Kamera und den Akkus nicht gut. Wenn es windet und du mit dem Stativ fotografierst, solltest du für Windstille sorgen oder eine abzuwarten, sonst könnte es schwierig werden. Dort hilft nur eine kurze Verschlusszeit.

 

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